#11 Glaube, Wissen, Heilung – Orientierung in polarisierten Zeiten
10.03.2025 18 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode reflektiert Elsbeth Horbaty über die Herausforderungen unserer Zeit und die Suche nach Hoffnung. Sie greift die Reaktionen auf ihre letzte Episode zu alternativen Heilmethoden auf und stellt sich der Frage, wie sich diese mit Verschwörungstheorien und politischen Ideologien verknüpfen.
Ein Gespräch mit Martin Koradi, Dozent für Phytotherapie, gibt tiefere Einblicke in die Lagerbildung zwischen Schulmedizin und Alternativmedizin. Welche Mechanismen führen zu einer pauschalen Ablehnung der Medizin? Wie können wir lernen, Aussagen kritisch zu hinterfragen?
🎧 Themen dieser Episode:
✨ Orientierung in unsicheren Zeiten – Wie finden wir noch Lichtspuren?
✨ Verbindung zwischen alternativen Heilmethoden und Verschwörungstheorien
✨ Kritische Stimmen gegenüber der Schulmedizin – berechtigt oder ideologisch?
✨ Die Rolle von Sinnsuche in der modernen Gesellschaft
✨ Wissenschaft vs. Esoterik – Wo liegt die Grenze?
✨ Spaltungstendenzen in der Gesellschaft – Wege zur Überwindung
✨ Orientierung in unsicheren Zeiten – Wie finden wir noch Lichtspuren?
✨ Verbindung zwischen alternativen Heilmethoden und Verschwörungstheorien
✨ Kritische Stimmen gegenüber der Schulmedizin – berechtigt oder ideologisch?
✨ Die Rolle von Sinnsuche in der modernen Gesellschaft
✨ Wissenschaft vs. Esoterik – Wo liegt die Grenze?
✨ Spaltungstendenzen in der Gesellschaft – Wege zur Überwindung
👤 Gast:
🎤 Martin Koradi – Dozent für Phytotherapie, Experte für Heilpflanzenkunde und kritischer Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen.
🎤 Martin Koradi – Dozent für Phytotherapie, Experte für Heilpflanzenkunde und kritischer Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen.
📖 Empfehlung:
📚 Wie Demokratien sterben von Steven Levitsky – Eine Analyse über den schleichenden Zerfall demokratischer Institutionen.
📚 Wie Demokratien sterben von Steven Levitsky – Eine Analyse über den schleichenden Zerfall demokratischer Institutionen.
💡 Zitat der Episode:
"Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch Apfelbäume pflanzen." – (zugeschrieben Martin Luther)
"Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch Apfelbäume pflanzen." – (zugeschrieben Martin Luther)
🎙 Hör rein & bleib inspiriert!
📩 Hast du Gedanken zu dieser Episode? Schreib mir!
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Transkript
Willkommen bei Traces of Light.
Elsbeth Hobaty nimmt dich mit auf die Suche nach Menschen und Gemeinschaften,
die in diesen schwierigen Zeiten Mut machen.
In den wenigen Wochen von diesem neuen Jahr hat sich die Welt rasant verändert.
Ich stehe, wie vielleicht viele, in einer Art Schockstarre und bin erschüttert.
Wie kann ich denn in dieser immer schwierig werdenden Zeit noch Lichtspuren finden und Mut machen?
Mir hilft im Moment der Gedanke an Paulo Freire, der brasilianische Pädagoge, der sagt,
Denken ohne Handeln ist untätig und Handeln ohne Denken ist grosser Aktivismus.
Und so versuche ich es erst einmal mit dem Denken, weil ich gar nicht weiss, wie handeln.
Ich versuche zu verstehen, was passiert.
Ich höre am Radio, Fernsehen, Talkshows Meinungen.
Ich rede mit meinen Freunden.
Ich versuche es, so gut wie möglich zuzuhören und weiterhin Lichtspuren zu finden.
Ein kleiner Tropfen auf einen heissen Stein oder wie mir ein Freund vor kurzem gesagt hat,
Du bist dabei, den Tisch sauber zu machen, doch das Haus brennt schon längst.
Das ist ja vielleicht wahr, aber der Podcast gibt mir eine Möglichkeit, mich zu orientieren
und den Fokus auf die Hoffnung zu richten.
Meine letzte Episode zum Thema Welt der alternativen Heilmethoden haben mehr Kommentare als je ausgelöst.
Ich glaube eben genau deshalb, weil es mit dieser neuen Weltanschauung zu tun hat,
wo wir uns kaum mehr zurechtfinden.
Wie versprochen werde ich jetzt hier das Thema nochmals aufnehmen.
Ich versuche zu verstehen, wo es eine Verbindung zwischen neuen Heilmethoden, Verschwörungstheorien,
und rechtsgerichteten Ideologien gibt.
Dazu scheint mir der Kommentar von einer Freundin aus Zürich sehr wegweisend.
Liebe Elspeth, ich habe einige deiner Podcasts angehört.
Mich hat der letzte besonders interessiert.
Ich habe eine Nachbarin, die ich schon seit vielen Jahren gut kenne.
Jetzt hat sie mir erzählt, dass sie nach persönlichen Schicksalsschlägen
Zuflucht und Hilfe in esoterischen Kreisen gefunden hat.
Und sich zur Heilerin hat ausbilden lassen.
Sie ist ein sehr netter Mensch, aber leider festgefahren in einem engen und manchmal abstrusen Weltbild.
So glaubt sie an verschiedene Verschwörungstheorien,
zum Beispiel Chemtrails oder an einen gesteuerten Bevölkerungsaustausch.
Warum ich dir das schreibe?
Weil mich die Frage beschäftigt, was das eine, die Medizin,
mit dem anderen, der Weltpolitik, zutrifft.
Meine Freundin schreibt, dass vielleicht der gemeinsame Nenner
der Wunsch nach einfachen Erklärungen ist.
Sowohl das Heilen als auch das politische Schwarz-Weiss-Denken
liefern einfache Denkmodelle für komplexe Probleme
und sie liefern zusätzlich die Genugtuung,
tiefere Einsichten zu haben als der Rest der Menschheit.
Um diese Erklärungen zu vertiefen, habe ich mich mit Martin Konradi,
Khoradi, unterhalten.
Ich bin hier mit Martin Konradi, Dozent für Phytotherapie.
Seit 1986 leitet er Exkursionen in die Welt der Heilpflanzen.
Martin, ich glaube, das Thema Heilpflanzen ist in der Schweiz sehr anerkannt.
Wir nehmen eigentlich schnell einen Kamillentee, wenn man Magenweh hat,
oder Baldrian-Tropfen, wenn man nervös ist.
Ich hätte jetzt vielleicht einige nehmen sollen.
Wo teilen sich die Geister im Thema Alternativmedizin?
Es gibt meiner Meinung nach immer mehr kritische Stimmen gegenüber der Schulmedizin.
Woher kommt das? Was meinst du?
Woher kommen die kritischen Stimmen gegenüber der Schulmedizin?
Das hat wahrscheinlich unterschiedliche Gründe.
Ich denke, da könnten negative Erfahrungen mitspielen,
aber es hat...
Es hat auch einen Aspekt, bei dem man sagen muss,
es geht auch in Richtung Feindbilder.
Es gibt auch eine pauschale Feindbildhaltung
gegenüber Pharmaindustrie und Medizin.
Dann gehen die Leute in einen Gegenbereich.
Das ist eine Lagerbildung, die ich problematisch finde.
Ich glaube, man muss der Medizin gegenüber...
Kritisch sein dort, wo es sich anbietet,
wo es konkrete Themen gibt, die vielleicht schieflaufen.
Und da muss man das auch kritisieren mit Argumenten.
Aber die pauschale Ablehnung, die geht in einem Lagerdenken über,
wo man dann sagt, hier ist die böse Medizin
und da ist die gute Naturheilkunde oder Komplementärmedizin.
Und diese Lagerbildung finde ich un...
sinnig oder nicht konstruktiv.
Weil man muss beidem gegenüber kritisch sein, aber nicht pauschal.
Ja.
Du hast auf deiner Webseite 14 Punkte aufgezeichnet,
wo man zum Beispiel, wenn man bei einem Arzt ist
oder wenn man eben bei jemandem ist, wo man nicht weiss,
ist er jetzt Arzt oder nicht, genau nachfragen kann.
Kannst du einige von diesen Punkten erwähnen?
Ich glaube, man müsste...
auch lernen oder lehren,
die Leute, wie sie Aussagen prüfen können.
Und da gehört dazu, dass man lernt,
welche Fragen man stellen muss,
wenn Begriffe kommen, die wenig aussagen.
Also wenn man redet von Giftstoffen, die man ausscheidet,
dann müsste man fragen, um welche Giftstoffe handelt es sich zum Beispiel.
Sonst sagt das Wort...
nichts aus.
Oder wenn man von Energie redet, dann muss man sagen,
ja Energie, das ist ein Wort, das kommt aus dem Griechischen.
Energeia heisst einfach am Werk sein der Dinge, also Wirksamkeit.
Und dann ist Energie einfach Wirksamkeit.
Und das sagt eigentlich sehr wenig aus.
Also man müsste eine Kultur entwickeln,
die so lange nachfragt, bis der Nebel sich lichtet.
Und man müsste...
auch bei...
bei Aussagen fragen, woher kommen sie.
Also man müsste...
wenn mir jemand sagt, Pflanze X wirkt so und so,
dann muss ich nachfragen, wie war der Weg,
der zu dieser Aussage geführt hat.
Also wer hat die in die Welt gesetzt?
Und warum wurde die in die Welt gesetzt?
War das eine Werbeaussage?
Also verkauft mir der Mensch etwas?
Oder war es einfach eine...
eine Eingebung, die der Mensch gehabt hat?
Dann kann sie ja stimmen oder nicht.
War es eine Tradition?
Ist es eine Tradition?
Dann muss man sagen, ja Tradition ist interessant,
da kann man sich damit auseinandersetzen,
aber Tradition hat auch nicht immer Recht.
Da müsste man das auch anschauen.
Gibt es wissenschaftliche Arbeiten dazu?
Die ganze Palette müsste man anschauen und nachfragen,
woher kommt die Aussage?
Und dann kann ich mir erst eine fungierte Meinung bilden.
Wenn ich einfach einen Satz höre,
Pflanze X wirkt so oder so,
dann kann ich das eigentlich nur wegschmeissen oder annehmen.
Aber ich kann es nicht prüfen.
Jetzt gerade mit dem Thema Energie.
Es gibt ja Leute, die sagen,
wir wissen einfach noch gar nicht,
weshalb ein Handauflegen wirkt.
Wir kennen diese Energie noch nicht
und haben Hoffnung,
dass vielleicht die Qualität,
die Quantenphysik jetzt vermehrt auch in den Medien kommt.
Wir haben den Herrn Zeilinger,
der den Nobelpreis erhalten hat.
Meinst du, dass da irgendetwas entdeckt wird,
was wir gar noch nicht wissen?
Also soviel ich von Zeilinger gehört habe,
verwahrt er sich dagegen,
dass die Quantenphysik so heilkundlich vermarktet
oder instrumentiert wird,
instrumentalisiert wird für Erklärung.
Also ich habe da eher gehört, er distanziert sich da massiv.
Und ich würde, wenn jemand sagt, das ist quantenmechanisch,
dann würde ich immer große Fragezeichen haben,
weil Quantenphysik verstehen nur ganz, ganz wenige Leute.
Und wenn jemand das im Mund führt, das Wort,
und es nicht versteht,
dann finde ich, ist das einfach ein Etikett,
das etwas verschleiert.
Ich würde sofort auf Distanz gehen,
wenn jemand mich heilen will mit Quanten oder was auch immer.
Ich bin überzeugt, das ist ein Etikett,
das nicht real ist.
Weil dann beeindruckst du, oder?
Aber niemand traut sich richtig nachzufragen,
weil niemand versteht ja etwas davon.
In Basel haben sich kürzlich 8000 Menschen
in einer Konzerthalle getroffen
und gemeinsam mit einem Heiler
zu meditieren.
Weshalb denkst du, zieht das so viele Menschen an?
Also ich glaube, der Zeitgeist von so Alternativmedizin
und auch alternativen Ernährungsformen
und auch von Esoterik ist wesentlich,
ein wesentlicher Anteil daran ist,
dass es ein Sinnangebot ist.
Also es gibt halt ein Bedürfnis nach Sinn im Leben,
das kann man auch, das ist auch nachvollziehbar irgendwie,
und Orientierung im Leben.
Und Wissenschaft und Medizin bringen diesen Sinn nicht einfach so mit.
Und da haben Leute manchmal ein Defizit an Sinn
und solche Angebote werden quasi für einen Teil der Menschen
auch nicht mehr von der Religion abgedeckt, die Sinnfrage.
Und da gibt es eine Nachfrage nach Sinn, würde ich sagen.
Und man muss aber da sagen,
dass das Sinn,
dass Wissenschaft und Medizin quasi den Sinn nicht mehr mittransportiert,
das ist auch ein Fortschritt.
Weil im Mittelalter, da waren so die Wertesphären noch eins quasi.
Also man hat Religion, Wissenschaft, Kunst, Politik, Medizin,
waren wie ein System.
Das war eine einheitliche und ganzheitliche Geschichte.
Das heisst aber auch, dass wenn du Heilung suchst,
dann musst du zuerst zum Priester und Beichten und dann kannst du zum Arzt.
Also da war Religion und Gesundheit ganz eng und Medizin ganz eng verknüpft.
Das war ein System eigentlich.
Und das war quasi ganzheitlich jetzt in Anführungszeichen jedenfalls.
Und das hat aber dazu geführt,
dass auch Schuldfragen mit Krankheit verbunden waren dann.
Also Krankheit war oft.
Das war auch eine Folge von Sünde.
Und in der Neuzeit haben sich diese Wertesphären ausdifferenziert.
Da, gerade wenn man zum Krankheit geht,
gibt es Menschen, die haben ein Bedürfnis nach Sinn.
Und das ist auch nicht,
ich würde das nicht generell als schlecht oder falsch bezeichnen.
So, Sinn kann bei der Bewältigung von chronischen Krankheiten zum Beispiel
einen Halt geben auch.
Aber ich denke, wir haben ja auch den Sinn in der Religion verloren.
Ja, für einen grossen Teil von den Leuten ist das so.
Und gerade esoterische Vorstellungen sind ja auch ganz vielgestaltig.
Und da hast du natürlich auch ein, wie sage ich,
wenn du im Mittelalter gelebt hast, dann war die Religion klar.
Es war katholisch.
Und nach der Reformation hat man zwei Varianten gehabt,
oder dann noch drei.
Wenn man kann und zwingend dazu nimmt.
Aber in jeder Region war klar, was der Glaube ist.
Und wenn das wegfällt, dann kommt ein grosses Angebot,
das wie ein Buffet daherkommt.
Also wir haben jetzt ein Sinnbuffet.
Und da gibt es natürlich buddhistische, hinduistische Angebote
und esoterische Angebote.
Noch und noch.
Und da gehören auch viele komplementäre,
alternativmedizinische Gedankengebäude dazu.
Und man kann sich heute quasi sein eigenes Sinnpaket
oder seine private Religion eigentlich zusammenstellen vom Buffet.
Und das passt so zur Individualisierung, die wir bei uns haben.
Aber trotzdem scheint doch eigentlich eine Spaltung in unserer Gesellschaft,
ein bisschen zwischen den Menschen, die eher an diese, was weiss ich,
ich sage es jetzt, Impfgegnern ist vielleicht nicht das richtige Wort,
aber ja, unter diesem Oberbegriff gegenüber den Leuten,
die halt doch mit der Submedizin zusammenarbeiten.
Es scheint mir, ein tiefer Graben ist entstanden.
Wie können wir das denn irgendwie lösen?
Da gibt es keine einfache Antwort wahrscheinlich darauf.
Aber wenn es so Lagerbildungen gibt, dann ist es wichtig,
dass in den einzelnen Lagern Leute anfangen, auch das eigene Lager infrage zu stellen
und nicht nur das Gegenlager.
Ich glaube, dass das ein wichtiger Punkt wäre.
Ich das oft in der Naturheilkunde.
Ich habe oft Menschen bei mir in den Ausbildungen oder in den Kursen,
die sehen alles absolut kritisch, was mit Pharmaindustrie und Medizin zusammenhängt.
Und das eigene Lager, das ist alles okay, das ist alles toll.
Da wird nichts infrage gestellt.
Und das, finde ich, müsste man ändern.
Also wenn man Feinbilder und Lagerdenken überwinden will,
muss es in jeweiligen Lagern Leute geben, die das eigene Lager auch infrage stellen.
Dann locken sich diese Fronten ein bisschen auf, würde ich sagen.
Danke vielmals, Martin Konradi, für das Gespräch.
Bitte.
Martin Kora hat zwei Webseiten.
Eine zum Thema seiner Arbeit mit der Kräuterheilkunde
und eine zweite, wo er versucht, Verschwörungstheorien aufzudecken.
Dort schreibt er, ich befasse mich mit diesen Themen,
weil ich sehr besorgt bin über die gesellschaftspolitischen Entwicklungen in der letzten Zeit.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass in meinem Leben eine Zeit kommen würde,
in der ich mir Sorgen machen muss um die Stabilität der liberalen Demokratien.
Eine mögliche Erklärung zu diesen Veränderungen habe ich im Buch
«Wie Demokratien sterben» von Stephen Lewis.
Die größte Bedrohung der Demokratien, schreibt er, sind nicht externe Feinde,
sondern der allmähliche Zerfall demokratischer Institutionen durch populistische und autoritäre Politiker.
So hoffe ich, zumindest den Tisch ein wenig aufgeräumt zu haben,
trotzdem, dass das Haus brennt.
Und so können wir vielleicht besser verstehen, was gerade geschieht.
hoffe, einen kleinen Anstoss zum Nachdenken gemacht zu haben.
Wie wir jetzt nun ins Handeln kommen, müssen wir uns gemeinsam überlegen.
Ich suche weiterhin nach Lichtspuren mit meinem Podcast
und schliesse heute mit einem Zitat, das dem Reformator Martin Luther zugeschrieben wird.
Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht,
würde ich heute noch Apfel beugen.
Dann würde ich mich pflanzen.
Das war «Traces of Light».
Podcast von Elsbeth Horbaty, die auf der Suche nach Menschen und Gemeinschaften ist,
welche in diesen schwierigen Zeiten Mut machen.
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